Salmos 89

ALBRECHT1926

1 Eine Betrachtung (?) Etans, des Esrahiters.

2 Jahwes Gnaden

3 Denn ich sage: Der Gnadenbau währet für immer

4 "Ich schloß einen Bund mit meinem Erwählten

5 Auf ewig laß ich deinen Samen bestehn, / Deinen Thron will ich baun für alle Geschlechter." Sela.

6 Da priesen die Himmel, o Jahwe, dein Wunder

7 Denn wer in den Wolken ist Jahwe ähnlich, / Wer gleicht ihm unter den Gottessöhnen?

8 Man fürchtet Gott sehr in der Heiligen Rat

9 Jahwe, der Heerscharen Gott, wer ist wie du? / Jah

10 Du bändigst des Meeres Stolz

11 Du hast ja Rahab

12 Dein ist der Himmel, dein auch die Erde; / Die Welt und was sie füllet - du hast sie gegründet.

13 Norden und Süden - du hast sie geschaffen. / Tabor und Hermon jauchzen ob deines Namens.

14 Dein ist ein Arm mit Heldenkraft. / Mächtig ist deine Hand, deine Rechte erhaben.

15 Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Stützen, / Gnade und Treue gehn vor dir her.

16 Heil dem Volke, das Jubel kennt

17 Ob deines Namens werden sie allzeit jubeln, / Und durch deine Treue stehen sie aufrecht da.

18 Denn du gibst die Kraft, die sie schmückt, / Durch deine Huld machst du uns mächtig.

19 Denn von Jahwe kommt unser Schutz, / Und der Heilige Israels schirmt unsern König.

20 Damals

21 Meinen Knecht David hab ich gefunden, / Mit meinem heilgen Öl ihn gesalbt.

22 Meine Hand soll ihn stützen, / Auch mein Arm ihn stärken.

23 Kein Feind darf ihn unversehns überfallen, / Kein Frevler ihn drücken.

24 Seine Dränger will ich vor ihm zerschmettern, / Und, die ihn hassen, schlagen.

25 Ihn aber soll meine Treue und Gnade begleiten, / Und durch meinen Namen wird groß seine Macht.

26 Seine Hand will ich legen aufs Meer / Und auf die Ströme seine Rechte.

27 Er wird zu mir sprechen: 'Mein Vater bist du, / Mein Gott und der Hort, der mir hilft.'

28 Und ich will ihn machen zum Erstgebornen, / Zum höchsten der Könige auf Erden.

29 Auf ewig will ich ihm meine Huld bewahren, / Und es bleibt mein Bund ihm getreu.

30 Seine Nachkommen will ich für immer erhalten, / Seinen Thron, solange der Himmel währt.

31 Verlassen seine Söhne mein Gesetz, / Und wandeln sie nicht nach meinen Rechten,

32 Entweihen sie meine Satzungen, / Und halten sie meine Gebote nicht:

33 So straf ich zwar mit dem Stab

34 Meine Huld aber werd ich ihm

35 Ich will meinen Bund nicht entweihn / Und meiner Lippen Versprechen nicht ändern.

36 Eins hab ich geschworen bei meiner Heiligkeit: / David werd ich wahrlich nicht lügen.

37 Seine Nachkommen sollen ewig bleiben, / Sein Thron vor mir stehn so lang wie die Sonne,

38 Wie der Mond, der für immer bleibt / Als ein dauernder Zeuge

39 Und dennoch hast du verschmäht und verworfen!

40 Hast aufgehoben den Bund mit deinem Knecht

41 Du hast all seine Mauern zerrissen

42 Alle, die des Weges zogen, haben ihn geplündert, / Er ist seinen Nachbarn zum Hohn geworden.

43 Seiner Dränger Macht hast du erhöht, / Hast all seine Feinde mit Freude erfüllt.

44 Auch hast du zurückgedrängt sein scharfes Schwert

45 Du hast seinen Glanz zerstört / Und seinen Thron zu Boden gestürzt.

46 Du hast die Zeit seiner Jugend verkürzt

47 Wie lange, Jahwe, willst du dich verbergen? Etwa für immer?

48 Gedenke, wie kurz mein Leben ist, / Wie vergänglich du schufst alle Menschenkinder!

49 Wer bliebe am Leben und stürbe nicht, / Wer könnte entrinnen des Todes Macht? Sela.

50 Wo sind, Adonái, deine frühern Gnaden

51 Gedenk, Adonái, deiner Knechte Schmach! / Gedenke, daß ich in meinem Busen / Trage die vielen Völker alle!

52 Gedenke, Jahwe, wie deine Feinde gelästert haben, / Wie sie gelästert / Deines Gesalbten Fersen!

53 Gepriesen sei Jahwe in Ewigkeit! / Amen. Amen.

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