Salmos 105

ALBRECHT1926

1 Danket Jahwe, ruft seinen Namen an, / Macht seine großen Taten inmitten der Völker kund!

2 Singt ihm, spielt ihm, / Redet von all seinen Wundern!

3 Rühmt euch seines heiligen Namens! / Es freue sich deren Herz, die Jahwe suchen.

4 Fraget nach Jahwe und seiner Macht, / Suchet sein Antlitz beständig!

5 Gedenkt seiner Wunder, die er getan, / Seiner Zeichen und der Urteile seines Munds

6 Ihr Nachkommen Abrahams, seines Knechts, / Ihr Söhne Jakobs, seine Erwählten!

7 Er, Jahwe, ist unser Gott; / Er waltet gerecht über alle Lande.

8 Er gedenkt seines Bundes auf ewig, / Des Wortes, das er geboten für tausend Geschlechter

9 Des Bundes, den er geschlossen mit Abraham, / Seines Eides an Isaak.

10 Er hat ihn

11 Indem er sagte: "Dir will ich geben Kanaans Land / Als euer erblich Besitztum."

12 Damals waren sie klein an Zahl, / Ein Häuflein nur, und Gäste im Land.

13 So wanderten sie

14 Er

15 "Tastet meine Gesalbten nicht an, / Und meinen Propheten tut kein Leid!"

16 Dann rief er Hungersnot gegen das Land

17 Er sandte vor ihnen her

18 Seine Füße wurden gefesselt, / In Eisen legte man ihn

19 Bis sich sein Wort

20 Da sandte der König

21 Er setzte ihn seinem Hause zum Herrn, / Zum Gebieter über all seinen Besitz

22 Er sollte seine Fürsten an sich fesseln

23 Dann kam Israel

24 Gott ließ sein Volk sehr zahlreich werden / Und machte es stärker als seine Bedränger.

25 Es wandelte sich nämlich ihr Herz

26 Da sandte Gott Mose, seinen Knecht, / Und Aaron, den er sich erkoren.

27 Die taten Zeichen bei ihnen

28 Er sandte Finsternis - es ward dunkel

29 Er verwandelte ihre Gewässer in Blut / Und ließ dadurch ihre Fische sterben.

30 Es wimmelte auch ihr Land von Fröschen: / Die drangen sogar in der Könige Kammern.

31 Er sprach, da kamen Bremsen, / Stechmücken in all ihr Gebiet.

32 Er gab ihnen Hagel als Regen, / Ließ Feuer

33 Er schlug ihren Weinstock und Feigenbaum, / Zerbrach alle Bäume ihres Gebiets.

34 Er sprach, da kamen Heuschrecken / Und Hüpfer

35 Die fraßen alles Kraut in ihrem Land, / Sie verzehrten die Frucht ihrer Felder.

36 Alle Erstgeburt schlug er in ihrem Land, / Die Erstlinge all ihrer Manneskraft.

37 Da ließ er

38 Die Ägypter freuten sich ihres Auszugs, / Denn Graun vor ihnen war auf sie gefallen.

39 Er spannte Gewölk als Decke aus, / Und Feuer gab ihnen zur Nachtzeit Licht.

40 Er

41 Einen Fels tat er auf: da floß Wasser heraus; / Es rann wie ein Strom durch die Steppe.

42 Denn er dachte seines heiligen Worts / Und Abrahams, seines Knechts.

43 Drum ließ er sein Volk mit Freuden ausziehn, / Seine Auserwählten mit Jubel.

44 Er gab ihnen Länder der Heiden; / Was Völker erworben, das erbten sie.

45 Denn sie sollten seine Gesetze befolgen / Und seinen Lehren gehorsam sein. / Lobt Jah!

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