2 Coríntios 12

ALBRECHT1926

1 Ich muß mich rühmen

2 Ich kenne einen Jünger Christi

3 Und von demselben Menschen ist mir bekannt, daß er - ob im Leib oder ohne seinen Leib, das weiß ich nicht, Gott weiß es -

4 bis in das Paradies

5 Wenn ich aber an mich selbst denke, so will ich mich nur meiner Schwachheit rühmen.

6 Wollte ich mich jedoch rühmen, so wäre ich deshalb kein "Tor": denn ich würde ja die Wahrheit sagen. Ich verzichte aber darauf (mich zu rühmen), damit mich niemand überschätze, sondern jeder mich nur nach dem beurteile, was er an mir sieht und hört.

7 Damit ich jedoch wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht hochmütig werde, ist mir ein Stachel ins Fleisch gegeben worden: ein Satansengel, der mich mit Fäusten schlagen muß, damit ich nicht hochmütig werde

8 Dreimal habe ich den Herrn

9 Doch der Herr hat mir geantwortet: "Es genügt dir meine Gnade; denn die Kraft zeigt sich am herrlichsten in der Schwachheit

10 Darum habe ich meine Freude an den Schwachheiten, Schmähungen, Nöten, Verfolgungen und Drangsalen, die ich um Christi willen leide. Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark

11 Ich habe mich (mit meinem Rühmen) wirklich töricht gezeigt. Ihr habt mich aber dazu gezwungen

12 Fürwahr, die Beweise für mein Apostelamt habe ich durch Zeichen, Wunder und Taten übernatürlicher Kraft in unermüdlicher Ausdauer

13 Denn worin steht ihr hinter den anderen Gemeinden zurück? Doch nur darin, daß ich

14 Jetzt will ich euch zum drittenmal besuchen, und auch da will ich euch nicht zur Last fallen. Denn ich suche nicht euer Hab und Gut, sondern euch selbst. Es sollen ja auch nicht die Kinder den Eltern Schätze sammeln, sondern umgekehrt, die Eltern den Kindern

15 Ich aber will nicht nur mein Hab und Gut, sondern sogar mein Leben mit Freuden für eure Seelen opfern

16 Doch gut

17 Habe ich euch denn durch einen meiner Mitarbeiter ausbeuten lassen?

18 Ich habe Titus veranlaßt, euch zu besuchen, und habe mit ihm den bekannten Bruder gesandt

19 Schon längst

20 Ich fürchte nämlich, daß ich euch bei meiner Ankunft nicht so finde, wie ich möchte

21 Ja mir ist bange, daß mich mein Gott, wenn ich nun komme, aufs neue bei euch demütige

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