2 Coríntios 11

ALBRECHT1926

1 Daß ihr euch doch ein klein wenig "Torheit

2 Denn ich liebe euch ja mit einer Eifersucht, wie sie Gott empfindet

3 Ich fürchte aber: wie Eva durch die List der Schlage verführt worden ist, so können vielleicht auch eure Gedanken betört und abgezogen werden von der Aufrichtigkeit und Lauterkeit, die ihr Christus schuldet

4 Kommt nämlich einer zu euch und verkündigt euch einen anderen Jesus, den wir nicht verkündigt haben, oder empfangt ihr einen Geist verschieden von dem, den ihr (durch meinen Dienst) empfangen habt, oder hört ihr eine Heilsbotschaft, die der, die ihr vernommen, widerspricht, - so laßt ihr euch das gern gefallen

5 Ich glaube doch in keinem Stück hinter den "unvergleichlich hohen Aposteln

6 Denn bin ich auch ein Stümper in der Redekunst, so bin ich es doch nicht in der Erkenntnis, die haben wir stets in jeder Hinsicht in bezug auf euch bewiesen.

7 Oder ist es etwa eine Sünde, daß ich mich selbst erniedrigt habe, um euch zu erhöhen

8 Andere Gemeinden

9 Und als ich bei euch war und Mangel litt

10 Bei Christi Wahrhaftigkeit, die in mir wohnt, versichere ich: daß ich mich so rühme

11 Warum? Etwa weil ich euch nicht liebhabe

12 Doch wie ich jetzt handle, so will ich auch in Zukunft handeln

13 Denn diese Leute sind falsche Apostel, Arbeiter, die mit Lug und Trug umgehen

14 Und das ist gar kein Wunder. Denn auch der Satan, ihr Meister, verkleidet sich in einen Engel des Lichts.

15 Da kann es nicht befremden, wenn auch seine Diener äußerlich als Diener der Gerechtigkeit auftreten. Sie werden aber ein Ende nehmen, wie ihre Werke verdienen

16 Noch einmal sage ich

17 Was ich jetzt rede, das rede ich also nicht im Sinne des Herrn, das rede ich wie ein Tor; denn jetzt soll doch einmal geprahlt werden.

18 Weil so viele

19 Ihr klugen Leute habt ja die Toren so gern.

20 Ja ihr habt es gern, wenn man euch mit List einfängt, wenn man hochfahrend auftritt, wenn man euch ins Antlitz schlägt

21 Zu meiner Schande muß ich gestehen: das haben wir

22 Sie sind Hebräer? Ich auch. Sie sind Israeliten? Ich auch. Sie sind Nachkommen Abrahams? Ich auch.

23 Sie sind Christi Diener? Das bin ich noch viel mehr - dies sage ich freilich im Wahnwitz

24 Von den Juden habe ich fünfmal vierzig Streiche weniger einen erhalten

25 Dreimal bin ich mit Ruten gepeitscht

26 Dann die vielen Reisen und Gefahren aller Art: Gefahren auf Flüssen, Gefahren von den Heiden, Gefahren von meinem eigenen Volk, Gefahren in der Wüste, Gefahren auf der See, Gefahren unter falschen Brüdern.

27 Dazu: Mühe und Drangsal, viele schlaflose Nächte, Hunger und Durst, viel Fasten, Kälte und Blöße.

28 Endlich - von allem anderen hier zu schweigen - die tägliche Arbeit, die auf mir liegt: die Sorge für alle Gemeinden.

29 Ist einer schwach, bin ich dann nicht mit ihm schwach

30 Bin ich gezwungen

31 Der Gott und Vater des Herrn Jesus - der gepriesen sei in Ewigkeit - der weiß, daß ich nicht lüge:

32 In Damaskus ließ der Statthalter des Königs Aretas die Stadt bewachen, um mich gefangenzunehmen.

33 Da wurde ich durch ein Fenster in einem Korb die Mauer hinabgelassen, und so entging ich seinen Händen

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