Jeremias 4

DEU1912

1 Willst|strong="H7725" du dich, Israel|strong="H3478", bekehren|strong="H7725", spricht|strong="H5002" der HERR|strong="H3068", so bekehre dich|strong="H7725" zu mir. Und so du deine Greuel|strong="H8251" wegtust|strong="H5493" von meinem Angesicht|strong="H6440", so sollst du nicht vertrieben|strong="H5110" werden|strong="H5110".

2 Alsdann wirst du ohne|strong="H0571" Heuchelei|strong="H0571" recht|strong="H4941" und heilig|strong="H6666" schwören|strong="H7650": So wahr der HERR|strong="H3068" lebt|strong="H2416"! und die Heiden|strong="H1471" werden in ihm gesegnet|strong="H1288" werden und sich sein rühmen|strong="H1984".

3 Denn so spricht|strong="H0559" der HERR|strong="H3068" zu denen|strong="H0376" in Juda|strong="H3063" und zu Jerusalem|strong="H3389": Pflügt|strong="H5214" ein Neues|strong="H5215" und säet|strong="H2232" nicht unter die Hecken|strong="H6975".

4 Beschneidet euch|strong="H4135" dem HERRN|strong="H3068" und tut weg|strong="H5493" die Vorhaut|strong="H6190" eures Herzens|strong="H3824", ihr Männer|strong="H0376" in Juda|strong="H3063" und ihr Leute|strong="H3427" zu Jerusalem|strong="H3389", auf daß nicht|strong="H3318" mein Grimm|strong="H2534" ausfahre|strong="H3318" wie Feuer|strong="H0784" und brenne|strong="H1197", daß niemand löschen könne|strong="H3518", um|strong="H6440" eurer|strong="H4611" Bosheit|strong="H7455" willen.

5 Verkündiget|strong="H5046" in Juda|strong="H3063" und schreiet laut|strong="H8085" zu Jerusalem|strong="H3389" und sprecht|strong="H0559": “Blaset|strong="H8628" die Drommete|strong="H7782" im Lande|strong="H0776"!” Ruft|strong="H7121" mit voller|strong="H4390" Stimme|strong="H0559" und sprecht|strong="H0559": “Sammelt euch|strong="H0622" und laßt uns in die festen|strong="H4013" Städte|strong="H5892" ziehen|strong="H0935"!”

6 Werft|strong="H5375" zu Zion|strong="H6726" ein Panier|strong="H5251" auf; flieht|strong="H5756" und säumt|strong="H5975" nicht|strong="H5975"! Denn ich bringe|strong="H0935" ein Unglück|strong="H7451" herzu von Mitternacht|strong="H6828" und einen großen|strong="H1419" Jammer|strong="H7667".

7 Es fährt|strong="H5927" daher|strong="H5927" der Löwe|strong="H0738" aus seiner Hecke|strong="H5441", und der Verstörer|strong="H7843" der Heiden|strong="H1471" zieht einher|strong="H5265" aus|strong="H3318" seinem Ort|strong="H4725", daß er dein Land|strong="H0776" verwüste|strong="H8047" und deine Städte|strong="H5892" ausbrenne|strong="H5327", daß niemand darin wohne|strong="H3427".

8 Darum ziehet|strong="H2296" Säcke|strong="H8242" an, klaget|strong="H5594" und heulet|strong="H3213"; denn der grimmige|strong="H2740" Zorn|strong="H0639" des HERRN|strong="H3068" will sich nicht wenden von uns|strong="H7725".

9 Zu der Zeit|strong="H3117", spricht|strong="H5002" der HERR|strong="H3068", wird dem König|strong="H4428" und|strong="H3820" den Fürsten|strong="H8269" das Herz|strong="H3820" entfallen|strong="H0006"; die Priester|strong="H3548" werden bestürzt|strong="H8074" und die Propheten|strong="H5030" erschrocken sein|strong="H8539".

10 Ich aber sprach|strong="H0559": Ach|strong="H0162" Herr|strong="H0136" HERR|strong="H3069"! du|strong="H0403" hast's diesem Volk|strong="H5971" und Jerusalem|strong="H3389" weit|strong="H5377" fehlgehen lassen|strong="H5377", da sie sagten|strong="H0559": “Es wird Friede|strong="H7965" mit euch sein”, so doch das Schwert|strong="H2719" bis an die Seele|strong="H5315" reicht|strong="H5060".

11 Zu derselben Zeit|strong="H6256" wird man diesem Volk|strong="H5971" und Jerusalem|strong="H3389" sagen|strong="H0559": “Es kommt ein dürrer|strong="H6703" Wind|strong="H7307" über das Gebirge|strong="H8205" her aus der Wüste|strong="H4057", des Weges|strong="H1870" zu der Tochter|strong="H1323" meines Volks|strong="H5971", nicht zum Worfeln|strong="H2219" noch zu Schwingen|strong="H1305".”

12 Ja, ein Wind|strong="H7307" kommt|strong="H0935", der ihnen zu stark|strong="H4392" sein wird; da will ich denn auch|strong="H4941" mit ihnen rechten|strong="H1696".

13 Siehe, er fährt|strong="H5927" daher wie Wolken|strong="H6051", und seine Wagen|strong="H4818" sind wie Sturmwind|strong="H5492", seine Rosse|strong="H5483" sind schneller|strong="H7043" denn Adler|strong="H5404". Weh|strong="H0188" uns! wir müssen verstört werden|strong="H7703".”

14 So wasche|strong="H3526" nun, Jerusalem|strong="H3389", dein Herz|strong="H3820" von der Bosheit|strong="H7451", auf daß dir geholfen werde|strong="H3467". Wie lange wollen bei|strong="H7130" dir bleiben|strong="H3885" deine leidigen|strong="H0205" Gedanken|strong="H4284"?

15 Denn es kommt|strong="H5046" ein Geschrei|strong="H6963" von Dan|strong="H1835" her und eine böse|strong="H0205" Botschaft|strong="H8085" vom Gebirge|strong="H2022" Ephraim|strong="H0669".

16 Saget|strong="H2142" an den Heiden|strong="H1471", verkündiget|strong="H8085" in Jerusalem|strong="H3389", daß Hüter|strong="H5341" kommen|strong="H0935" aus fernen|strong="H4801" Landen|strong="H0776" und werden|strong="H5414" schreien|strong="H6963" wider die Städte|strong="H5892" Juda's|strong="H3063".

17 Sie werden|strong="H8104" sich um|strong="H5439" sie|strong="H4784" her lagern wie die Hüter auf dem Felde|strong="H7704"; denn sie haben mich erzürnt|strong="H4784", spricht|strong="H5002" der HERR|strong="H3068".

18 Das hast du zum Lohn|strong="H1870" für dein Wesen|strong="H4611" und dein Tun|strong="H6213". Dann wird dein Herz|strong="H3820" fühlen|strong="H5060", wie deine Bosheit|strong="H7451" so groß|strong="H4751" ist.

19 Wie|strong="H4578" ist mir so herzlich weh|strong="H4578"! Mein Herz|strong="H3820" pocht mir|strong="H2342" im|strong="H2790" Leibe|strong="H7023", und|strong="H3820" habe keine Ruhe|strong="H1993"; denn meine Seele|strong="H5315" hört|strong="H8085" der Posaunen|strong="H7782" Hall|strong="H6963" und eine Feldschlacht|strong="H8643"

20 und einen Mordschrei|strong="H7667" über den andern|strong="H7667"; denn das ganze Land|strong="H0776" wird verheert|strong="H7703", plötzlich|strong="H6597" werden meine Hütten|strong="H0168" und meine Gezelte|strong="H3407" verstört|strong="H7703".

21 Wie lange soll ich doch das Panier|strong="H5251" sehen|strong="H7200" und der Posaune|strong="H7782" Hall|strong="H6963" hören|strong="H8085"?

22 Aber mein Volk|strong="H5971" ist toll|strong="H0191", und sie glauben mir|strong="H3045" nicht|strong="H5530"; töricht|strong="H5530" sind sie|strong="H1121" und achten's nicht|strong="H0995". Weise|strong="H2450" sind sie genug, Übles zu tun|strong="H7489"; aber wohltun|strong="H3190" wollen sie|strong="H3045" nicht lernen.

23 Ich schaute|strong="H7200" das Land|strong="H0776" an, siehe, das war wüst|strong="H8414" und öde|strong="H0922", und den Himmel|strong="H8064", und er|strong="H0216" war finster.

24 Ich sah|strong="H7200" die Berge|strong="H2022" an|strong="H7493", und siehe, die bebten|strong="H7493", und alle Hügel|strong="H1389" zitterten|strong="H7043".

25 Ich sah|strong="H7200", und siehe, da war kein Mensch|strong="H0120", und alle Vögel|strong="H5775" unter dem Himmel|strong="H8064" waren weggeflogen|strong="H5074".

26 Ich sah|strong="H7200", und siehe, das Gefilde|strong="H3759" war eine Wüste|strong="H4057"; und alle Städte|strong="H5892" darin waren zerbrochen|strong="H5422" vor|strong="H6440" dem HERRN|strong="H3068" und vor seinem grimmigen|strong="H2740" Zorn|strong="H0639".

27 Denn so spricht|strong="H0559" der HERR|strong="H3068": Das ganze Land|strong="H0776" soll wüst|strong="H8077" werden, und ich will's doch nicht gar aus|strong="H3617" machen|strong="H6213".

28 Darum wird das Land|strong="H0776" betrübt|strong="H0056" und der Himmel|strong="H8064" droben|strong="H4605" traurig sein|strong="H6937"; denn ich habe es geredet|strong="H1696", ich habe es beschlossen|strong="H2161", und es soll mich nicht reuen|strong="H5162", will auch nicht davon ablassen|strong="H7725".

29 Aus allen Städten|strong="H5892" werden sie vor dem Geschrei|strong="H6963" der Reiter|strong="H6571" und Schützen|strong="H7198" fliehen|strong="H1272" und in die dicken Wälder|strong="H5645" laufen|strong="H0935" und in die Felsen|strong="H3710" kriechen|strong="H5927"; alle Städte|strong="H5892" werden verlassen|strong="H5800" stehen, daß niemand|strong="H0376" darin|strong="H2004" wohnt|strong="H3427".

30 Was willst du alsdann tun|strong="H6213", du Verstörte|strong="H7703"? Wenn du dich schon mit Purpur|strong="H8144" kleiden|strong="H3847" und mit goldenen|strong="H2091" Kleinoden|strong="H5716" schmücken|strong="H5710" und dein Angesicht|strong="H5869" schminken|strong="H7167" würdest|strong="H6320", so schmückst|strong="H3302" du dich doch vergeblich|strong="H7723"; die Buhlen|strong="H5689" werden dich verachten|strong="H3988", sie werden dir nach dem Leben|strong="H5315" trachten|strong="H1245".

31 Denn ich höre|strong="H8085" ein Geschrei|strong="H6963" als einer Gebärerin|strong="H2470", eine Angst|strong="H6869" als einer, die in den ersten Kindesnöten ist|strong="H1069", ein Geschrei|strong="H6963" der Tochter|strong="H1323" Zion|strong="H6726", die da klagt|strong="H3306" und die Hände|strong="H3709" auswirft|strong="H6566": “Ach|strong="H0188", wehe mir|strong="H5315"! Ich muß fast vergehen|strong="H5888" vor den Würgern|strong="H2026".”

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