Salmos 107

ALBRECHT1926

1 "Danket Jahwe, denn er ist gütig; / Ewig währt ja seine Huld!"

2 So sollen sprechen Jahwes Erlöste, / Die er erlöst hat aus Feindeshand,

3 Und die er gesammelt aus vielen Landen: / Von Ost und West, von Nord und Süd.

4 Sie irrten vom Weg in der Wüste und Öde, / Eine Stadt als Wohnsitz fanden sie nicht.

5 Sie litten Hunger und Durst: / Ihre Seele verzagte in ihnen.

6 Da schrien sie zu Jahwe in ihrer Not: / Der riß sie heraus aus ihren Ängsten.

7 Er führte sie auf ebnem Weg, / Daß sie kamen in eine wohnliche Stadt.

8 Nun sollen sie Jahwe danken für seine Huld / Und für seine Wunder zum Segen der Menschen.

9 Er hat ja die lechzende Seele gesättigt / Und die hungrige Seele mit Gutem gefüllt.

10 Sie wohnten in Dunkel und Todesschatten, / Gefangen in Elend und Eisenbanden.

11 Denn sie hatten Jahwes Worten getrotzt / Und den Rat des Höchsten verachtet.

12 Drum beugte er auch durch Mühsal ihr Herz: / Nun sanken sie hin ohne Helfer.

13 Da schrien sie zu Jahwe in ihrer Not: / Der machte sie frei aus ihren Ängsten.

14 Er ließ sie aus Dunkel und Todesschatten, / Und ihre Fesseln zersprengte er.

15 Nun sollen sie Jahwe danken für seine Huld / Und für seine Wunder zum Segen der Menschen.

16 Denn er hat zerbrochen Türen von Erz / Und eiserne Riegel zerschlagen.

17 Gottlose mußten ob sündigen Wandels / Und ob Übertretungen leiden:

18 Jegliche Speise verabscheuten sie

19 Da schrien sie zu Jahwe in ihrer Not / Der machte sie frei aus ihren Ängsten.

20 Er sandte sein Wort und heilte sie

21 Nun sollen sie Jahwe danken für seine Huld / Und für seine Wunder zum Segen der Menschen.

22 Sie sollen bringen Opfer des Danks, / Seine Taten erzählen mit Jubel.

23 Die mit Schiffen das Meer befuhren, / Ihren Handel trieben in großen Gewässern,

24 Sie

25 Auf sein Wort brauste ein Sturmwind daher, / Der türmte empor die Wogen des Meers.

26 Sie

27 Sie schwankten und wankten wie Trunkne, / Und all ihre Weisheit war dahin.

28 Da schrien sie zu Jahwe in ihrer Not, / Der führte sie aus ihren Ängsten.

29 Er dämpfte den Sturm zum Säuseln, / Und stille schwiegen des Meeres Wogen.

30 Da wurden sie froh, daß es ruhig geworden

31 Nun sollen sie Jahwe danken für seine Huld / Und für seine Wunder zum Segen der Menschen.

32 Ja sie sollen ihn preisen in der Gemeinde

33 Er

34 Fruchtbares Feld zur salzigen Steppe / Wegen der Bosheit seiner Bewohner.

35 Er wandelte Wüsten in Wasserteiche / Und dürres Land in Wasserquellen.

36 Dort machte er Hungrige seßhaft: / Sie bauten sich eine Wohnstadt.

37 Sie besäten Äcker, pflanzten Weingärten / Und gewannen Ertrag an Frucht.

38 Gott segnete sie: sie mehrten sich sehr, / Auch ihr Vieh ließ sich nicht vermindern.

39 Doch manchmal nahmen sie ab und sanken dahin / Durch den Druck von Unglück und Kummer.

40 Aber er, "der auf Fürsten Verachtung gießt / Und in wegloser Öde sie irren läßt" -

41 Er hob die Armen aus Elend hervor / Und mehrte ihre Sippen wie Herden.

42 Redliche sollen das sehn mit Freuden, / Doch alle Frevler müssen verstummen.

43 Wer weise ist, der beachte dies / Und verstehe die Gnaden Jahwes!

Ler em outra tradução

Comparar lado a lado