Apocalipse 21

ALBRECHT1926

1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde

2 Darauf sah ich die heilige Stadt, ein neues Jerusalem

3 Auch hörte ich eine laute Stimme von dem Thron her rufen: / Gottes Hütte

4 und wird von ihren Augen alle Tränen wischen. Es wird kein Tod mehr sein, kein Trauern, keine Klage und kein Leid. Denn was einst war, ist nun vergangen

5 Der auf dem Thron saß, sprach: "Ich mache jetzt alles neu

6 Weiter sprach er zu mir: "Es ist geschehen

7 Wer siegt, soll dies ererben: ich will sein Gott sein, und er soll mein Sohn sein

8 Die Verzagten

9 Da kam einer von den sieben Engeln, die vorher die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten

10 Im Geist führte er mich nun auf einen großen, hohen Berg

11 erfüllt mit Gottes Herrlichkeit

12 Sie hatte eine große, hohe Mauer mit zwölf Toren. An den Toren

13 Drei Tore lagen nach Osten, drei nach Norden, drei nach Süden und drei nach Westen

14 Die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine

15 Der Engel, der mit mir redete, hatte ein goldenes Meßrohr

16 Die Stadt bildete ein Viereck, und ihre Länge war so groß wie ihre Breite

17 Dann maß er ihre Mauer: das Ergebnis war hundertvierundvierzig Ellen

18 Die Mauer war ganz aus Jaspis und die Stadt selbst aus lauterem Gold, das durchsichtig war wie reines Glas.

19 Die Grundsteine der Stadtmauer waren mit allerlei köstlichen Edelsteinen geziert

20 der fünfte aus Sardonyx, der sechste aus Sarder, der siebente aus Chrysolith, der achte aus Beryll, der neunte aus Topas, der zehnte aus Chrysopras, der elfte aus Hyazinth, der zwölfte aus Amethyst

21 Die zwölf Tore waren zwölf Perlen; jedes Tor bestand aus einer einzigen Perle. Der Marktplatz der Stadt war aus lauterem Gold (und glänzte) wie Spiegelglas.

22 Ich sah keinen Tempel in der Stadt; denn Gott der Herr, der Allgewaltige, ist ihr Tempel und das Lamm.

23 Die Stadt braucht nicht Sonnenlicht, nicht Mondlicht

24 In ihrem Licht

25 Tagsüber - denn Nacht wird's dort nicht geben - sollen ihre Tore nie geschlossen werden,

26 so daß man fort und fort die kostbaren Schätze der Völker in ihre Mauern bringen kann

27 Doch nie darf in sie eingehen irgend etwas Unreines

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