1 Dies ist, meine Lieben, schon der zweite Brief, den ich euch schreibe
2 damit ihr eingedenk seid der Worte, die lange zuvor die heiligen Propheten geredet haben, und des Gebotes des Herrn und Heilands, das euch von euern Aposteln mitgeteilt worden ist
3 Bedenkt vor allem: In den letzten Tagen werden Spötter auftreten, die alles verhöhnen; sie werden nach ihren eigenen Lüsten wandeln
4 und sprechen: "Wo bleibt denn seine verheißene Wiederkunft? Seitdem unsere Väter
5 Dabei sind sie absichtlich blind gegen die Tatsache, daß es einst
6 Und doch ging gerade durch diese beiden
7 Der jetzige Himmel aber und die jetzige Erde sind auch durch ein Gotteswort
8 Doch eins, Geliebte, dürft ihr nicht vergessen: In des Herrn Augen ist ein Tag wie tausend Jahre, und tausend Jahre sind wie ein Tag
9 Der Herr zögert nicht, die Verheißung zu erfüllen, wie so manche denken
10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb
11 Da nun dies alles so zergehen soll, wie müßt ihr euch deshalb auszeichnen durch heiligen Wandel und durch Frömmigkeit!
12 Ihr sollt ja die Ankunft des Tages Gottes erwarten und beschleunigen
13 Wir warten aber nach seiner Verheißung
14 In dieser Erwartung befleißigt euch deshalb, Geliebte, daß er euch zu euerm Heil fehllos und unsträflich finde!
15 Laßt euch die Langmut unseres Herrn zu eurer Rettung dienen
16 Und ebenso redet er in allen seinen Briefen, wenn er auf diese Dinge
17 Ihr nun, meine Lieben, seid vorher gewarnt worden
18 Wachst vielmehr in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus