1 Wir wissen ja
2 Solange wir in diesem Zelt
3 Denn haben wir diese angezogen, dann werden wir nicht unbekleidet dastehen.
4 Solange wir also noch in diesem Zelt wohnen, haben wir zu seufzen unter einem schweren Druck. Denn wir möchten nicht entkleidet, sondern überkleidet werden, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.
5 Gott ist's, der uns hierzu
6 Darum sind wir allezeit getrost, obwohl wir wissen: Solange dieser Leib noch unsere Heimat ist, sind wir noch fern von der Heimat
7 fern vom Herrn - denn unser Lebensweg führt uns hier durch Glauben, nicht durch Schauen
8 Trotzdem sind wir getrost und möchten sogar lieber diesen Leib verlassen und daheim sein bei dem Herrn.
9 Deshalb setzen wir auch alles daran, ihm (bei seinem Kommen) wohlgefällig zu sein - ganz einerlei, ob wir dann in diesem Leib wohnen oder ihn verlassen haben
10 Denn wir alle
11 Weil wir nun wissen, wie sehr der Herr (als Richter) zu fürchten ist, könnten wir uns da bei den Menschen "einschmeicheln" wollen
12 Damit wollen wir uns aber nicht wieder einmal bei euch "empfehlen
13 Sind wir nun wirklich "von Sinnen gekommen
14 Was uns ganz und gar gefangennimmt, das ist die Liebe, die Christus uns bewiesen hat. wir denken nämlich so: Einer ist für alle gestorben, folglich sind alle gestorben
15 Und er ist darum für alle gestorben, damit die, die da leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der zu ihrem Heil gestorben und auferstanden ist
16 Darum beurteilen wir
17 Wer also mit Christus in Gemeinschaft steht, der ist ein neues Geschöpf. Das Alte
18 Dies alles aber ist Gottes Werk: Er hat uns durch Christus mit sich versöhnt
19 Denn Gott war es, der in Christus die Welt
20 So treten wir in Christi Namen als Gesandte auf, ja, Gottes Stimme tönt durch unseren Mahnruf. Wir bitten in Christi Namen: "Laßt euch mit Gott versöhnen!"
21 Ihn, der die Sünde nicht gekannt, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gottes Gerechtigkeit würden